

Burgäschisee 5000-3000 v. Chr. Siedlungsdynamik und Mobilität, Landnutzung und Subsistenz
Marco Hostettler bewerker
VorwortAlbert Hafner; Willy Tinner; Marco HostettlerKapitel 1. Einleitung und KontextAlbert Hafner; Marco Hostettler; Corina Gottardi; Lea EmmeneggerKapitel 2. Dendrochronologie am BurgäschiseeMatthias Bolliger; John FrancuzKapitel 3. Neolithische Siedlungen am Burgäschisee: Befunde, FundmaterialMarco Hostettler; Clara Nymann; Thomas Tesfaghiorghis; Jehanne AffolterKapitel 4. Archäometrie und GeoarchäologieRegine Stapfer; Lea Emmenegger; Corina Gottardi; Philippe RentzelKapitel 5. ArchäobiologieMarguerita Schäfer; Jörg Schibler; Simone Häberle; Christoph Brombacher; Sandra Lösch; Gabriele Arenz; Inga Siebke; Thomas Doppler; Claudia Gerling; David Brönnimann; Marco HostettlerKapitel 6. Landnutzungssimulation am BurgäschiseeJulian LaabsKapitel 7. Siedlungsdynamik, Wirtschaft, Umwelt und MobilitätAlbert Hafner; Marco Hostettler; Jörg Schibler; Willy TinnerKapitel 8. Katalog und TafelnMarco Hostettler; Thomas TesfaghiorghisKapitel 9. LiteraturverzeichnisKapitel 10. AutorenverzeichnisSeeufersiedlungen mit Feuchtbodenerhaltung sind für die Erforschung des Neolithikums des Alpenvorlandes von herausragender Bedeutung. Die ausserordentlich gute Erhaltung der Siedlungsschichten lässt weitgehende Einblicke in die Lebensweise der prähistorischen Menschen zu. Das Hinterland der grossen Seen ist im Gegensatz dazu weniger gut untersucht. Eine Schlüsselrolle bei dessen Erforschung nehmen die zahlreichen Kleinseen des Schweizerischen Mittellandes ein. Auch an deren Ufern finden sich prähistorische Siedlungsspuren mit Feuchtbodenerhaltung.Der Burgäschisee, gelegen auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Solothurn, ist ein solcher Kleinsee. Die Umgebung weist bereits Siedlungsspuren aus dem Paläolithikum und dem Mesolithikum auf, bedeutend sind aber vor allem die gut erhaltenen Ufersiedlungen des Neolithikums. Seit 170 Jahren wird am Burgäschisee archäologisch geforscht. Seine Erforschung machte nicht nur die Entwicklung zur modernen Archäologie durch, sondern prägte den heute üblichen interdisziplinären Ansatz in der Prähistorischen Archäologie mit.Zwischen 2015 und 2017 wurde der Burgäschisee im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojektes «Beyond Lake Villages» erneut erforscht. Unter Leitung der Universität Bern wurden Grabungen und Sondierungen an verschiedenen Orten rund um den See vorgenommen. Es war wichtig, die bereits bekannten Fundstellen mit modernen Datierungsmethoden präziser chronologisch einordnen zu können. Darüber hinaus wurden auch neue Fundstellen entdeckt. Die Analyse der Befunde aus den alten und neuen Grabungen ergab neue Einblicke in das Siedlungsverhalten an diesem Kleinsee im Neolithikum. Eingehende und unter Einbezug naturwissenschaftlicher Methoden durchgeführte Untersuchungen der verschiedenen Artefaktkategorien lieferten neue Erkenntnisse zu Subsistenz, Mobilität, Vernetzung und Landnutzung der neolithischen Siedler. Der vorliegende Band schliesst ein lange währendes Desiderat und kombiniert neue Forschungsergebnisse mit älteren Daten zu einer umfassenden Synthese.English abstractLake Burgäschi is a small lake on the Swiss Plateau, which has been inhabited since the Mesolithic, but is best known for its Neolithic lakeside settlements. Archaeological research has been conducted at Lake Burgäschi for the last 170 years, undergoing all the developments to modern archaeology. Recently, Lake Burgäschi has been re-explored as part of an interdisciplinary research project under the direction of the Institute of Archaeological Sciences at the University of Bern. Excavations were carried out at various sites around Lake Burgäschi, allowing for a new precise chronological classification of already known sites, but also revealing previously unknown settlement sites on the lakeshore. Furthermore, by means of interdisciplinary investigations on the pottery, animal and human bones as well as flint artefacts, previous knowledge on subsistence, mobility and land-use has been substantially extended. The present volume closes a long lasting research gap and combines new results with ancient data to a comprehensive synthesis.
In het kort
ISBN-13
9789464270211
Uitgever
Verschenen
25 oktober 2022
Imprint
Bibliografisch
ISBN-139789464270211
SerieOpen Series in Prehistoric Archaeology — deel 2
Editie1
TaalDuits ger
Pagina’s510
GeïllustreerdJa
Uitgave
UitgeverSidestone Press
ImprintSidestone Press Academics
CB-relatie-id9180064
Verschenen25 oktober 2022
StatusOnbekend 00
Vorm & inhoud
ProductvormPaperback BC
SamenstellingLos product
Classificatie
NUR (hoofd)Archeologie 682
NUR (alle)682 Archeologie
Medewerkers
Bewerker B05Albert Hafner
Bewerker B05Marco Hostettler
Herkomst
Werk-id (NSTC)501505724
MeldingBevestigd bij publicatie 03
Bijgewerkt6 augustus 2026
Lijkt op dit boek

Durrington Walls and Woodhenge: A place for the living

Durrington Walls and Woodhenge: A place for the living

Indigenous Knowledge in Transformation

Indigenous Knowledge in Transformation

Archaeological Approaches to Inequality, Political Organisation, and Social Complexity

Archaeological Approaches to Inequality, Political Organisation, and Social Complexity

Stadterweiterungen und urbane Dynamik im Mittelalter

Stadterweiterungen und urbane Dynamik im Mittelalter

Prehistoric Shore Settlements of the Southwestern Balkans

Prehistoric Shore Settlements of the Southwestern Balkans
NSTC 501505724 · CB-relatie 9180064 · Bijgewerkt 6 augustus 2026