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Omslag van Der Kontinent ohne Eigenschaften Lesezeichen im Buch Europa

Der Kontinent ohne Eigenschaften Lesezeichen im Buch Europa

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Über Europa sind viele Bonmots und Untergangsdiagnosen im Umlauf. Man wisse nicht, unter welcher Nummer man Europa erreichen könne, seine Bewohner seien dekadent, der Halbkontinent, der einst den "Rest der Welt" kolonisierte, sei nun seinerseits in den Rest geraten etc. Doch wie im Fall Mark Twains erweisen sich Nachrichten vom Ableben der "Alten Welt" regelmäßig als stark übertrieben. Gleichwohl sind sich die Europäer ihrer Eigenschaften nicht mehr sicher: "Sie wissen nicht, woher sie kommen, erst recht nicht, wohin die Reise geht." Um Orientierung zu stiften, blättert Peter Sloterdijk im Buch Europa einige Lesezeichen auf, etwa das des Kulturphilosophen Eugen Rosenstock-Huessy, der die "Autobiografie des westlichen Menschen" als Sequenz politischer Revolutionen erzählte. Sloterdijk öffnet auch das "Buch der Geständnisse", aus dem sich ein bezeichnender Geist der Selbstkritik erklärt. Und er zitiert aus dem "Buch der Ausdehnungen", das Europas Missionen im Zeitalter der nautischen Globalisierung illustriert. Was ist Europa also? Jedes Gemeinwesen, das sich in der Tradition Roms sieht? Ein sich selbst verstärkender Lernzusammenhang? Das wahre Europa, so Sloterdijk, findet sich überall dort, wo die schöpferischen Leidenschaften denen des Ressentiments den Rang abgelaufen haben. (Verlagstext) "Das Fazit seines ebenso elegant geschriebenen wie geistig weit ausgreifenden Essays lautet, dass sich Europa, wenn es sich auf seine freiheitliche Geschichte besinnt, auch gegenüber der äußeren Herausforderung durch die neoimperialistischen Autokratien und ihre autokratischen Handlanger im Innern wird behaupten können" (swr.de)
In het kort
ISBN-13
9783518432143
Uitgever
Verschenen
1 januari 2024
Trefwoorden
Bijgewerkt 7 augustus 2026
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Der Kontinent ohne Eigenschaften Lesezeichen im Buch Europa

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Über Europa sind viele Bonmots und Untergangsdiagnosen im Umlauf. Man wisse nicht, unter welcher Nummer man Europa erreichen könne, seine Bewohner seien dekadent, der Halbkontinent, der einst den "Rest der Welt" kolonisierte, sei nun seinerseits in den Rest geraten etc. Doch wie im Fall Mark Twains erweisen sich Nachrichten vom Ableben der "Alten Welt" regelmäßig als stark übertrieben. Gleichwohl sind sich die Europäer ihrer Eigenschaften nicht mehr sicher: "Sie wissen nicht, woher sie kommen, erst recht nicht, wohin die Reise geht." Um Orientierung zu stiften, blättert Peter Sloterdijk im Buch Europa einige Lesezeichen auf, etwa das des Kulturphilosophen Eugen Rosenstock-Huessy, der die "Autobiografie des westlichen Menschen" als Sequenz politischer Revolutionen erzählte. Sloterdijk öffnet auch das "Buch der Geständnisse", aus dem sich ein bezeichnender Geist der Selbstkritik erklärt. Und er zitiert aus dem "Buch der Ausdehnungen", das Europas Missionen im Zeitalter der nautischen Globalisierung illustriert. Was ist Europa also? Jedes Gemeinwesen, das sich in der Tradition Roms sieht? Ein sich selbst verstärkender Lernzusammenhang? Das wahre Europa, so Sloterdijk, findet sich überall dort, wo die schöpferischen Leidenschaften denen des Ressentiments den Rang abgelaufen haben. (Verlagstext) "Das Fazit seines ebenso elegant geschriebenen wie geistig weit ausgreifenden Essays lautet, dass sich Europa, wenn es sich auf seine freiheitliche Geschichte besinnt, auch gegenüber der äußeren Herausforderung durch die neoimperialistischen Autokratien und ihre autokratischen Handlanger im Innern wird behaupten können" (swr.de)
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ISBN-13
9783518432143
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Verschenen
1 januari 2024
Bijgewerkt 7 augustus 2026