
Weniger als nichts Hegel und der Schatten des dialektischen Materialismus
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Seit zwei Jahrhunderten operiert die westliche Philosophie im Schatten von Hegel. Es ist ein sehr langer Schatten, und jede neue Philosophengeneration ersinnt seither neue Wege, um aus ihm herauszutreten. Während die einen dies mittels neuer theoretischer Konzepte versuchen, überziehen die anderen sein Denken schlicht mit Hohn und Spott. "Absurd" nennt nicht nur Bertrand Russell Hegels absoluten Idealismus und sein "System". Slavoj Zizek unternimmt in seinem monumentalen, vor Ideen nur so sprühenden Buch erst gar nicht den Versuch, aus diesem Schatten herauszutreten, macht es sich aber auch keineswegs darin bequem. Seine Devise lautet nicht: Zurück zu Hegel! Sondern: Wir müssen hegelianischer sein als der Meister selbst, um wie er, allerdings unter völlig veränderten historischen Bedingungen, die Brüche und Verwerfungen in der Realität verstehen und kritisieren zu können. In dieser hyperhegelianischen Manier und mit gewohnt pointierten Abschweifungen in (fast) alle Bereiche von Philosophie, Kunst und Leben liest er nicht nur Hegel selbst, sondern auch dessen Vorgänger (Platon, Christentum, Fichte), Nachfolger (Marx, Badiou, Quantenphysik) und natürlich dessen großen Wiedergänger Jacques Lacan. Das Ziel ist es, Hegels radikal emanzipatorisches Projekt für unsere Zeit zu retten. Denn eines steht für Zizek fest: Die Moderne begann mit Hegel. Und sie wird mit Hegel enden.
In het kort
Bibliografisch
ISBN-139783518297889
TaalDuits ger
Pagina’s1408
Uitgave
UitgeverSuhrkamp
Verschenen1 januari 2016
Vorm & inhoud
ProductvormPaperback BC
Classificatie
Medewerkers
Auteur A01Slavoj Žižek
Herkomst
Bijgewerkt7 augustus 2026
Trefwoorden
Bijgewerkt 7 augustus 2026