
Das Problem des Zuviel Welt in Sprache bei Rabelais und Montaigne
Zuviel als Phänomen
Schreiben und Lesen sind selektive Tätigkeiten. Fast alles könnte auch anders formuliert, das Meiste auch anders verstanden werden. Diese Kontingenz und Maßlosigkeit der Sprache begleitet die Literatur seit ihren Anfängen. Das Problem des Zuviel entwickelt Begriffe und Methoden, mit denen sich das informationelle, textuelle und semantische Zuviel bewältigen lässt. Große Datenmengen prozessieren wir heute informatisch. Doch in der Konstruktion und Interpretation solcher Prozesse treffen wir auf philosophische und poetologische Fragen, die Schreibende seit Jahrhunderten bearbeiten. François Rabelais und Michel de Montaigne lebten und schrieben ihre Werke im 16. Jahrhundert, inmitten einer Medienrevolution, die der unseren nicht unähnlich war. Ihre Verfahren, die dieses Buch bestimmt und verallgemeinert, gelten für heutiges Schreiben und Lesen noch immer.
„… ein entscheidender Beitrag zur Literaturtheorie.“Tiphaine Samoyault, Université Sorbonne Nouvelle
„Hochgradig originell … ein Essay im nobelsten Sinn.“William Marx, Collège de France
Tobias Haberkorn studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der École des hautes études et sciences sociales und an der Freien Universität Berlin.
Schreiben und Lesen sind selektive Tätigkeiten. Fast alles könnte auch anders formuliert, das Meiste auch anders verstanden werden. Diese Kontingenz und Maßlosigkeit der Sprache begleitet die Literatur seit ihren Anfängen. Das Problem des Zuviel entwickelt Begriffe und Methoden, mit denen sich das informationelle, textuelle und semantische Zuviel bewältigen lässt. Große Datenmengen prozessieren wir heute informatisch. Doch in der Konstruktion und Interpretation solcher Prozesse treffen wir auf philosophische und poetologische Fragen, die Schreibende seit Jahrhunderten bearbeiten. François Rabelais und Michel de Montaigne lebten und schrieben ihre Werke im 16. Jahrhundert, inmitten einer Medienrevolution, die der unseren nicht unähnlich war. Ihre Verfahren, die dieses Buch bestimmt und verallgemeinert, gelten für heutiges Schreiben und Lesen noch immer.
„… ein entscheidender Beitrag zur Literaturtheorie.“Tiphaine Samoyault, Université Sorbonne Nouvelle
„Hochgradig originell … ein Essay im nobelsten Sinn.“William Marx, Collège de France
Tobias Haberkorn studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der École des hautes études et sciences sociales und an der Freien Universität Berlin.
In het kort
ISBN-13
9789083172712
Uitgever
Verschenen
3 september 2021
Serie
Imprint
Bibliografisch
Uitgave
Uitgeverleesmagazijn
Imprintlmverlag
CB-relatie-id6581831
Verschenen3 september 2021
StatusInactief 08
BeschikbaarheidContact leverancier 99
Adviesprijs (incl. btw)€ 29,95
Vorm & inhoud
ProductvormPaperback BC
SamenstellingLos product
Classificatie
NUR (hoofd)Cultuurfilosofie 736
NUR (alle)736 Cultuurfilosofie
Medewerkers
Auteur A01Tobias Haberkorn
Herkomst
Werk-id (NSTC)501470976
MeldingBevestigd bij publicatie 03
Bijgewerkt6 augustus 2026
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